Rhododendron und Azaleen

Rhododendron/Azaleen

Wir geben Ihnen an dieser Stelle eine Reihe von Pflanz- und Pflegetipps für die Pflanzengattung der Rhododenren und Azaleen. Gerade diese Pflanzen bezaubern mit Ihrer Optik, bedürfen aber auch einiger Punkte, die bei der Standortauswahl, dem Pflanzen und der Pflege beachtet werden müssen, um eine optimale Entwicklung zu gewährleisten und Ihnen lange Spaß an den Pflanzen ermöglicht.

Standortwahl:

Eine Rhododendron/Azalee wächst,  gedeiht und blüht am schönsten in einem halbschattigen Bereich. Wählen Sie also einen Standort aus, der sowohl Sonne als auch Schatten im Verlauf des Tages aufweist.

Folgende Anforderungen stellen Rhododendron/Azaleen an den Untergrund:

Es sollte ein ausreichend niedriger pH-Wert (Säuregrad) gegeben sein. Zusätzlich sollte dieser luftdurchlässig sein, um genug Sauerstoff zu bieten und Wasser aufnehmen zu können. Der optimale Säuregrad liegt bei den klassischen Rhododendren im Bereich von 4 bis 4,5. Für Rhododendren auf kalktolerantem Boden liegt der richtige pH-Wert zwischen 5 und 6,5. Der Säuregrad kann durch das zusätzliche anbringen von Torfmulch heraufgesetzt werden. Gleichzeitig wird dadurch auch der Anteil organischer Stoffe erhöht.

Pflanzung:

Das Wurzelwerk der Rhododendron wächst an der Erdoberfläche und in die Breite. Die Wurzelstruktur erweist sich als sehr fein. Daher ist es wichtig, dass das Pflanzloch 2-3 mal größer ausfällt als der Ballen. Ein Rhododendron darf niemals tiefer gepflanzt werden, als er in der Baumschule oder im Gartencenter gestanden hat. Anschließend wird das Loch wieder aus einer Mischung aus Erde und Torfmulch geschlossen.

Pflege, Wässerung  und Düngung:

Wir empfehlen, jedes Jahr eine Schicht Torfmulch und/oder Blätter bzw. Tannennadeln an die Rhododendron anzutragen. Bitte keine Komposterde verwenden, da diese in der Regel einen zu hohen pH-Wert und Salz enthält. Wenn Sie Dünger nutzen möchten, dann bitte auf organischer Basis.

Rhododendron fühlen sich besonders wohl, wenn der Boden nicht zu nass ist und das überflüssige Wasser entsprechend schnell versickert.

Während dauerhafter Trockenperioden im Frühjahr oder Sommer muss der Rhododendron zusätzlich gewässert werden. Hier darauf achten, dass nicht übergossen wird.Für eine ansprechende, richtig kompakte Zweigbildung wird empfohlen, die verblühten Blüten nach der Blüte vorsichtig heraus zu brechen. Hier sollten die Blütenstände einfach abgeknickt werden. Gleichzeitig können die Pflanzen der Blüte zugeschnitten oder in neue Sprosse gesetzt werden. Wenn diese Tipps entsprechend beherzigt werden, entwickeln sich mehr neue Wachstumsknospen und die Pflanze verliert keine unnötige Energie in der Bildung von Samen.

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