Die USDA-Winterhärtezonen im Überlick

Ein Faktor für die Wahl der Gartenpflanzen für einen Standort ist immer die Winterhärte einer Pflanze. Dabei beeinflussen zwei Faktoren, ob eine Pflanze für einen Standort geeignet ist: Das Makroklima und das Mikroklima.

Das Makroklima eines Pflanzenstandortes wird durch die USDA-Klimazonen bestimmt, wobei man korrekt von den USDA Plant Hardiness Zones spricht, was im deutschen Sprachgebrauch in der Regel mit Winterhärte-Zonen übersetzt wird. Auf Basis der durschnittlich kältesten Jahrestemperatur werden alle Gebiete in die einzelnen Klassen eingeteilt.

Das Spektrum der Winterhärte-Zonen reicht dabei von 1 (durschnittlich kälteste Jahres-Temperatur unter -45,6°C) bis hin zu Zone 11 (durchschnittlich kälteste Jahrestemperatur von über 4,5°C). Zur genaueren Unterscheidung sind die Zonen von 2-10 noch unterteilt in a und b, so dass sich insgesamt 20 Zonen ergeben.
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind natürlich nicht alle Zonen relevant, so dass die kältesten Regionen, die Hochalpen im Bereich der Zone 4-5 anzusiedeln sind. Der verbliebende Alpenraum liegt im Bereich von 5-6 und der größe Teil Deutschlands, also das Flachland, liegt in Zone 6-7 (also mit einer durchschnittlich kältesten Jahrestemperatur zwischen – 23,3°C bis -12,3°C).
Einige Regionen Deutschland liegen sogar darüber, teilweise bis hin zu Zone 8b.

Bei der Wahl der passenden Gartenpflanzen sollte man aber nicht nur auf die Klimazonen / Winterhärtezonen achten, sondern auch auf das jeweilige Mikroklima, was einen großen Einfluss darauf hat, ob ein Standort geeignet ist. Dieser Beitrag bietet hier alle Infos zum Thema Mikroklima.

 

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