05 Mai– Ab Mitte Mai auch sensible Pflanzen auspflanzen

Der April hat in diesem Jahr dem Motto „der April macht was er will“ alle Ehre gemacht und von fast schon sommerlichen Temperaturen bis hin zu Graupelschauern, Regen und sogar Schnee war alles dabei. Wie so häufig war das Aprilwetter also alles andere als stabil und auch Anfang Mail können bis zu dem Eisheiligen (vom 11.-14. Mai eines jeden Jahres) vielerorts noch Nachtfröste auftreten. Erst danach kann man auch die etwas temperatursensibleren Pflanzen gut auspflanzen und daher startet ab Mitte Mai auch die Hochsaison für zahlreiche Sträucher und Stauden, die sonst bei Nachtfrösten Probleme bekommen würden. Neben den Neupflanzungen gibt es im Mai auch für die restliche Flora viel zu tun – Rückschnitt, Düngung und Rosenpflege sind im Mai fester Bestandteil der ToDo-Liste von Hobbygärtnern. Auch Kübelpflanzen die den Winter über im ausgepflanzt werden können. Ab Darüber hinaus ist Rückschnitt ein Thema im Mai und auch viele Rosen-Sorten bedürfen jetzt der Aufmerksamkeit des Hobbygärtners.

Rück- und Formschnitt von Sträucher, Hecken & Obstgehölzen

Viele Heckenpflanzen und Ziergehölze können im Mai noch in Form gebracht werden. Nicht nur Buxus, der jetzt einen klassischen Formschnitt bekommt, auch Goldregen, Flieder, Hibiskus und viele andere Blüh-Sträucher vertragen in Mai einen Rückschnitt und werden dadurch zu einem erneuten Austrieb angeregt. Bei Obstbäumen und anderen Ziergehölzen werden jetzt nach innen wachsende Triebe weggeschnitten. Idealerweise erfolgt der Rückschnitt bei trockenem Wetter geht, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion der frischen Schnittstellen am geringsten.
Neben den Rückschnitt für Sträucher und Hecken und Obstgehölze bedürfen die Frühblüher einer besonderen Aufmerksamkeit. Zahlreiche Stauden und weitere Frühblüher haben bereits durch die farbenfrohen Blüten beeindruckt und damit die Pflanzen möglichst viel Energie für den neuen Austrieb erhalten, werden diese Frühblüher jetzt ebenfalls zurückgeschnitten.
Beim Rückschnitt von Sträuchern, Heckenpflanzen etc. sollte man allerdings Rücksicht auf brütende Vögel nehmen, und daher ist jetzt nur ein Formschnitt erlaubt. Für einen radikalen Rückschnitt sollte und darf man nur den Zeitraum der Schutzperiode vom 1. März bis 30. September eines jeden Jahres erfolgen.

Temperatursensible Gartenpflanzen nach den Eisheiligen auspflanzen

Ab Mitte Mai nach den Eisheiligen ist endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem man auch die etwas temperatursensibleren Sträucher und Stauden in den Garten gut pflanzen kann, so dass in diesem Bereich alle Hobbygärtner im Mai aktiv werden können. Ganz anders verhält es sich bei vielen anderen Gartenpflanzen. Einige Heckenpflanzen-Sorten können jetzt nur noch sehr eingeschränkt oder fast gar nicht mehr gepflanzt werden. Wurzelnackte, laubabwerfende Heckenpflanzen und Kirschlorbeer (als sogenannte Ballen- oder Freilandware) stehen schon wieder kurz vor dem Austrieb und sind daher nur noch sehr eingeschränkt zur Pflanzung geeignet. Ein Verpflanzen (aus dem Feld der Baumschule in den eigenen Garten) bedeutet für Pflanzen immer sehr viel Stress und kurz vor dem Neuaustrieb sollte man diesen Stress für Pflanzen. Möchte man jetzt trotzdem noch eine neue Hecke bspw. aus Kirschlorbeer oder laubabwerfenden Heckenpflanzen setzen, ist die sogenannten Containerware die beste Alternative. Containerpflanzen sind im Gegensatz zu Freiland- oder Ballenware das ganze Jahr über verfügbar und kann entsprechend ganzjährig gepflanzt werden.

Naturnahes Gärtnern: Jetzt im eigenen Nutzgarten Gemüse pflanzen

Naturnahes Gärtnern ist einer der großen Trends in 2016 und ein wichtiger Bestandteil ist für viele der eigene Nutzgarten. Der eigene Nutzgarten hat sich in den letzten Jahren gerade in den Städten bei vielen Familien wieder stark etabliert und im Mai kann man dort wieder umfangreich tätig werden. Wenn kein eigener Garten zur Verfügung steht, gibt es inzwischen auf zahlreiche Möglichkeiten, ein kleines Stück Ackerland für ein Jahr zu mieten und dort gemeinsam mit vielen anderen sein eigenes Gemüse zu ziehen.
Egal ob im Garten direkt am Haus oder auf dem gemieteten Ackerstück, der Mai ist ideal, um hier tätig zu werden. Vorgezogene Gemüse und Kräuter, die in geschützter Atmosphäre bspw. im Topf gesät wurden und dort sprießen konnten, können nun in den Nutzgarten ausgepflanzt werden. Häufige Gemüse-Sorten, die bereits im Topf vorgezogen werden, sind z. B. Tomaten, Paprika, Artischocken, also viele Gemüsesorten, die eher aus den südlichen Regionen kommen. Aber auch eines der liebsten Gemüse der Deutschen, der Kohl in all seinen Variationen, wird häufig vorgezogen (Rotkohl, Brokkoli oder auch Blumenkohl). Nach den Eisheiligen, also ab Mitte Mai können ebnso die nicht vorgezogenen Sorten ausgepflanzt werden, darunter Klassiker wie Möhren, Rote Bete, Wirsing, und der gerade stark in Mode gekommene Grünkohl bis hin zu den eher empfindlichen Salatsorten.

Pflege für die Königin des Garten- die Rose

Auch für die sogenannte Königin des Gartens – die Rose, gibt es jetzt einiges zu tun. Gerade Kletterrosen sollten jetzt so aufgebunden werden, dass sie in Ruhe wachsen können und die erwünschte Kletterform bekommen. Dafür sollte man die Triebe der Kletterrosen so aufbinden, sie nach oben wachsen. Neben der Rosenpflege für Kletterrosen gibt es für Rosenliebhaber aber auch bei den anderen Rosensorten ein wenig Arbeit. Insbesondere sollte man im Mai auf Wildtriebe bei Rosen achten, denn diese werden häufig am Stammansatz gebildet. Die Wildtriebe sollten zurückgeschnitten werden, damit die Rosen ihre Energie in den Haupttrieb und die dortige Blüte investieren kann.

Die Rasenfläche fit für den Sommer machen

Mit dem durchgehend warmen Wetter startet ab Mai auch die intensive Gartennutzung wieder. Ob zum Relaxen, für Gartenparties, Grillabende oder durch die spielenden Kinder – viele Aktivitäten werden jetzt in den Garten verlegt und der Rasen sollte auf die intensive Nutzung natürlich vorbereite werden. Die ersten Tage im Mai sollte man daher nutzen, um den Rasen fit für den kommenden Sommer zu machen. Neben dem klassischen Rasenmähen sorgen ein Vertikutieren (wenn notwendig, also gerade wenn viel Moos im Rasen vorhanden ist) und eine Düngung geben dem Rasen die optimalen Startbedingungen. Das regelmäßige Mähen fängt im Mai auch spätestens wieder an, teilweise kann sogar ein zweimaliges Mähen pro Woche bei guten Wachstumsbedingungen notwendig sein. Hier noch ein Tipp: Wer keine Zeit oder Lust hat, selbst ein- bis zweimal pro Woche den Rasen zu mähen, der kann als Alternative auch gut eine Mähroboter nutzen. Mähroboter übernehmen zuverlässig das regelmäßige Rasenmähen und das auf dem Rasen verbleibende Schnittgut düngt gleichzeitig den Rasen – ideal für eine perfekte Rasenfläche. Der Mähroboter-Spezialist ist ein Fachhändler von Husqvarna Automowern und übernimmt direkt die Installation und Programmierung, so dass der neue Mähroboter direkt einsatzbereit ist.

 

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