Photinia Fraseri / Glanzmispel

Glanzmispel / Photinia Fraseri

Glanzmispel / Photinia Fraseri – sehr beliebt als Heckenpflanze

Die Glanzmispel (Photinia fraseri) ist ein sehr attraktives immergrünes Gehölz, welches durch seine dunkelgrüne Belaubung und seinen bronzeroten Austrieb in Kombination mit der ansprechenden Blütenrispe immer häufiger den Weg in heimische Gärten gefunden hat. Die Photinia hat einen breiten, aufrechten und kompakten Wuchs. Der humose Gartenboden sollte durchlässig, nicht zu nährstoffarm und mäßig trocken sein. Die Glanzmispel ist gut schnittverträglich, sehr anpassungsfähig an den jeweiligen pH-Wert und verträgt somit saure als auch alkalische Böden. Ist der Boden zu feucht und nährstoffreich, reift die Glanzmispel schlecht aus und es kommt zu Blattfall, so dass man immer erst gießen sollte, wenn die obere Schicht trocken ist.

Die Glanzmispel eignet sich aufgrund der Wuchsform hervorragend als Heckenpflanze. Sie erweist sich vorübergehend bis – 20 Grad Celsius als winterhart, bedarf aber unter diesen Umständen eines geschützten Standorts.

Die optimale Pflanzzeit der Photinia / Glanzmispel

Die Glanzmispel (Photinia) kann als Ballenware außerhalb der Blütezeit im Frühjahr und Herbst gepflanzt werden. In rauhen Lagen empfiehlt sich eine Frühjahrpflanzung, um einen Anwuchs vor einer langen und harten Kälteperiode zu ermöglichen. Sie ist zwar winterhart bis -20°C, im Gegensatz zu anderen winterharten Gehölzen ist die Photinia aber gerade nach der frischen Pflanzung leicht frostempfindlich.
Auch der Herbst ist als Pflanzzeitpunkt unproblematisch, wenn ein früher Termin gewählt wird – idealerweise bis spätestens Mitte November. Der Gartenboden ist dann noch warm und die Photinia kann mit dem Wurzelwachstum beginnen. Dadurch erhält sie gute Startvoraussetzungen für den  Winter und den kommenden Frühjahrsaustrieb. Gleichzeitig kann sie eine Trockenphase im Frühjahr besser verkraften, weil sie erste Wurzeln im Boden gebildet hat, die in trockenen Phasen eine gute Wasserversorgung ermöglichen.

Tipps für die Düngung von Glanzmispeln / Photinia

Da sich die Photinia als sehr tolerant gegenüber dem pH-Wert (Säuregehalt) des Bodens erweist, kann zunächst auf eine zusätzliche Kalkung verzichtet werden. Jedoch ist es immer ratsam bei einer Neupflanzung vorab eine Bodenuntersuchung durchzuführen zu lassen. Hierzu bietet  z. B. die Lufa (www.landwirtschaftskammer.de) Untersuchungen an. Dabei wird nicht nur der Boden auf seinen Nährstoffgehalt untersucht, sondern der Gartenbesitzer bekommt eine auf die Gartennutzung und das vorhandene Substrat abstimmte Düngerempfehlung. Ebenso erweist sich dieser Schritt als ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz, da ohne diese Empfehlung oft zu viel und falsch gedüngt wird.

Zu Beginn der Wachstumsphase sollte die Glanzmispel / Photinia mit einem Langzeitdünger (auch Depotdünger genannt, z. B. Osmocote oder Basacote) gedüngt werden. Diese sind Mehrnährstoffdünger, die je nach Kennzeichnung (3-4 M bedeutet eine Wirkungszeit von 3-4 Monaten) die Pflanze mit Nährstoffen versorgt (bei optimaler Temperatur 21 °C).
Der Einsatz von Entec-Dünger (Mehrnährstoffdünger) ist ebenfalls empfehlenswert, da sich dieser Dünger aufgrund seiner Struktur der Stickstoffversorgung dem Pflanzenbedarf anpasst und eine lange Wirkungsdauer von 10-12 Wochen hat.
Da bereits die leichte Frostempfindlichkeit der Glanzmispel angesprochen wurde, ist es besonders wichtig, im August / September eine Kalidüngung vorzunehmen. Der erhöhte Kaliumanteil in diesem Herbst- und Wintersdünger ermöglicht der Glanzmispel, für den Winter die notwendige Winterhärte zu erlangen und für die kommende, kalte Jahreszeit auszureifen.

Rückschnitt der Glanzmispel / Photinia

Die Photinia zählt zu den mäßig schnellwachsenden Heckenpflanzen. Der jährliche Zuwachs ist abhängig vom Standort und der Pflege. Hat die Pflanze ausreichend Bodenfeuchtigkeit (keine Nässe, insbes. keine Staunässe) kann der Jahreszuwachs bei 20-40 cm liegen.
Die Glanzmispel ist im Allgemeinen gut schnittverträglich und es reicht aus, sie einmal im Jahr leicht einzukürzen. Ein guter Zeitpunkt dafür wäre direkt nach der Blüte (Ende Juni). Damit die großen dekorativen Blätter der Photinia nicht beschädigt werden, sollte eine Handheckenschere benutzt werden. Generell sollte man beim Rückschnitt der Glanzmispel / Photinia – wie beim Rückschnitt anderer Gehölze ebenfalls – auf gutes Gartenwerkzeug achten. Scharfe Gartenscheren sorgen für saubere Schnitte und für möglichst wenig Verletzungen der Glanzmispeln beim Rückschnitt.

Hier finden Sie Informationen zu den häufigsten Krankheiten und Schädlinge an der Glanzmispel / Photinia und den passenden Gegenmaßnahmen

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