Das neue Gartenjahr – Gartenarbeiten im Januar

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

bereits Ende Dezember hatten wir an dieser Stelle ja schon einen ersten Überblick gegeben, was im Januar auf keiner To-Do-Liste fehlen sollte. Heute erweitern wir die Tipps und Empfehlungen, wie man mit den richtigen Gartenarbeiten nicht nur dafür sorgen kann, dass die Pflanzen die kalte Jahreszeit gut überstehen, sondern auch optimal auf das kommende Frühjahr und damit die nächste Wachstumsphase vorbereitet werden. Detaillierte Tipps rund um die Gartenarbeiten im Januar findet man auch bei Gartenbista.de.

Erste Düngung mit Kompost

Wenn man im letzten Jahr bspw. das Herbstlaub als Basis für neuen Dünger genutzt hat, oder bspw. auch einen Komposthaufen sein Eigen nennt, kann man diesen nun schon in den Boden einbringen (vorausgesetzt der Boden ist nicht gefroren). Im Boden verrotten dann Kompost- und Laubreste weiter und stellen den Pflanzen Nährstoffe für das Frühjahr zur Verfügung. Gerade bei schweren, lehmigen Böden sorgt Kompost zudem für eine bessere Belüftung des Bodens, so dass die Pflanzenwurzeln von der erhöhten Sauerstoffversorgung profitieren können.

Mulch schützt Obstgehölze vor Frostschäden im Wurzelbereich

Was sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhört – Schnee schützt die Wurzeln von empfindlichen Gehölzen im Winter vor allzu starkem Frost und daraus resultierenden Schäden im Wurzelbereich. Daher sollte man bei frisch gepflanzten Obstgehölzen den Wurzelbereich ruhig mit Mulch, Laub oder Strohhächsel bedecken, um die Wurzeln vor zu strengem Frost zu schützen (in vielen Gebieten Deutschlands gibt es ja keine durchgehende Schneedecke, aber es können auch dort strenge Minustemperaturen auftreten).

Bei vermehrtem Einsatz von Streugut sollten Hecken und Bäume geschützt werden

In diesem Winter ist noch vergleichsweise wenig Schnee gefallen und entsprechend wenig Streugut wurde aufgebracht. Da der Winter aber noch lang ist, sollte man sich frühzeitig darauf vorbereiten, dass es jederzeit zum Wintereinbruch und damit zum vermehrten Winterdienst kommen kann. Problematisch wird es, wenn bei Tauwetter das im Streugut enthaltene Salz in den Boden eindringt und so an die Wurzeln von Heckenpflanzen, Bäumen und anderen Gehölzen gelangt. Idealerweise schützt man Hecken und Bäume, die nahe an Straßen, Bürgersteigen oder Wegen, auf denen ein Winterdienst erfolgt, durch kleine Erdwälle davor, dass sich das Streugut zu nahe an die Wurzeln verteilen kann.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team der Baumschule NewGarden

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