Tipps zum Rückschnitt von Großgehölzen

Großgehölze, d.h. Laubbäume oder Nadelgehölze, findet man in Deutschland in so gut wie jedem Garten. Ob als Obstbaum für eine reiche Ernte, als Schattenspender mit auslandender Laubkrone oder einfach als optisches Highlight – in der schier unendlichen Auswahl an Obst-, Laub- und Nadelbäumen wird so gut wie jeder Hobbygärtner und Gartenfreud fündig. Damit sich diese Gehölze gut entwickeln sind nicht nur der richtige Standort, Bewässerung und ausreichend Nährstoffe wichtig, der Rückschnitt spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Der heutige Artikel gibt einige Tipps zum Rückschnitt von Großgehölzen.

Gründe für einen Rückschnitt

Der wichtigste Grund für einen Rückschnitt liegt darin, dass die Gehölze dann die Wachstumsenergie fokussieren können. Insbesondere bei Obstbäumen ermöglicht man den Pflanzen mit einem sogenannten Auslichtungsschnitt, die Früchte an den verbleibenden Trieben besser auszureifen. Aber auch bei anderen Laub- und Nadelgehölzen sorgt man mit regelmäßigem Rückschnitt dafür, dass die verbleibende Pflanze wesentlich besser und kräftiger wachsen kann. Neben dem Auslichtungsschnitt und dem generellen Rückschnitt gibt es auch noch die Formschnitte, die eine besondere Gehölzform erschaffen oder erhalten sollen (bspw. bei Gehölzen in Säulen- oder Spalierform sind Formschnitte regelmäßig nötig, um die Form zu erhalten).

Das richtige Werkzeug sorgt für saubere Schnitte

Beim Rückschnitt sollte man unbedingt auf gutes und hochwertiges Werkzeug achten. Während eine scharfe Astschere oder Astsäge für einen sauberen Schnitt sorgt, der schnell wieder verheilen kann, kommt es durch stumpfes und schlecht schneidendes Werkzeug eher zu Quetschungen. An solchen Stellen können Bakterien und Pilze das Gehölz befallen und für ernsthaften Schaden sorgen. Bei der Benutzung des Werkzeuges sollte man unbedingt darauf achten, dass man vorher damit keine Gehölze schneidet, die von Krankheiten befallen sind, denn sonst können die Erreger auf die gesunden Gehölze übertragen werden. Wenn man mit Gartenwerkzeug erkrankte Gehölze geschnitten hat, sollten diese Scheren und Sägen erst gründlich gereinigt und desinfiziert werden, bevor man sich an den Rückschnitt gesunder Gehölze macht.

Leitern und Steigern / Arbeitsbühnen für große Höhen

Acer pseudoplatanus / Berg-Ahorn

Viele Laub- und Nadelgehölze – wie hier der Acer pseudoplatanus / Berg-Ahorn – werden über 20m hoch

In den ersten Jahren ist der Rückschnitt auch bei Großgehölzen häufig noch mit einer Teleskop-Astschere machbar, aber irgendwann machen diese Pflanzen ihrem Namen alle Ehre und können Größen von 15-20m erreichen. Robuste Leitern ermöglichen häufig noch den Rückschnitt bis in Höhen von 4-6m, aber alle größeren Höhen sind mit normalen Leitern eigentlich nicht mehr sicher erreichbar. Eine gute Möglichkeit ist dann die Nutzung von Hubsteigern / Arbeitsbühnen, die man nach Bedarf mieten kann. Je nach Modell kommt man so ohne Probleme auch an die höchsten Kronen und kann dort in Ruhe den gewünschten Rückschnitt vornehmen. Große Vermietungen, wie bspw. die GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH, bieten an zahlreichen Standorten eine europaweite Vermietung solcher Arbeitsbühnen an, so dass man hier genau nach seinem Bedarf das passende Modell finden kann.

Auch Großgehölze sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit sie ihr Energie für ein schönes Wachstum und eine reiche Ernte fokussieren können. In großen Höhen sollte man hier auf Hubsteiger zurückgreifen, damit man gefahrlos alle Arbeiten durchführen kann und für einen sauberen Rückschnitt mit hochwertigen und scharfen Werkzeugen arbeiten.

Alexander Kipp
Vom Team der Baumschule NewGarden

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