Gelbe Klee-Ulme vom Sturm beschädigt und Trieb ist angebrochen – was jetzt am besten unternehmen?

Ihre Frage:

Liebes New-Garden-Team,

wie bereits telefonisch besprochen, haben wir einen Sturmschaden an unserer im Herbst gepflanzten gelben Klee-Ulme. Der mittlere Trieb ist angebrochen und meine Frage ist nun, ob man mit Wundverschluss noch etwas von dem Trieb retten kann oder ob die Krone beschnitten werden muss. Hier sind einige Bilder der gelben Klee-Ulme, die vom Stum beschädigt wurde:

Können Sie uns sagen, was wir hier am besten machen können?
Danke für Ihre Hilfe und viele Grüße ins Münsterland,

Eine Kundin der Baumschule NewGarden

Unsere Antwort:

Sehr geehrte Kundin,

es wäre gut, wenn Sie zunächst einmal abwarten, wie sich der Baum in der nächsten Vegetationshase (also dem kommenden Frühjahr / Sommer) entwickelt. Zunächst ist es ratsam, auf das  Einstreichen von Wundverschlussmittel zu verzichten. Ein neuer Forschungsansatz beruht auf der Erkenntnis, dass auf frischen Stammwunden nicht nur ein Kallus am Wundrand, sondern auch auf der Wundfläche wachsen kann.
In der Botanik wird als „Kallus“ das Wundgewebe bezeichnet, das die Wunde verschließt und somit bedeutend zur Wundheilung beiträgt. Somit besteht die Möglichkeit, das sich neues Gewebe bildet, ganz ohne dass man einen Rückschnitt oder weiter Maßnahmen vornehmen muss und sich Ihre gelbe Klee-Ulme / Ptelea trifoliata ‚Aurea‘ wieder vom Sturmschaden erholt.

Viele Grüße aus dem Münsterland,

Maria Ketteler-Droste
Vom Team der Baumschule NewGarden

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