Außergewöhnliches Obstgehölz & großer Nuss-Baum gesucht – Empfehlungen?

Ihre Frage:

Liebes New-Garden-Team,

ich suche im Auftrage meines Kleingartenvereines nach 2 Bäumen.

Der eine soll ein möglichst hochwachsender Obstbaum sein. Ideal mit schicker Blüte und „unkomplizierten“ Früchten, das heißt ohne weitere Behandlung essbar (natürlich am besten wohlschmeckend :-) ).
Es muss kein Apfelbaum sein, allerdings wüsste ich ausser Birnen keine groß wachsenden Bäume mit weiteren Fruchtsorten, die nicht von Bienen und Wespen massiv zerstochen würden. Pflaumen werden ja zum Beispiel recht stark von Bienen und Wespen zerstochen. Der Obst-Baum kann ruhig ein richtig groß werden, denn er hat Platz. Standort für das Obstgehölz wäre das Ruhrgebiet.

Der zweite Baum ist ein Baum für den Parkplatz, wo ein etwas übereifriger Zeitgenosse eine grosse Kastanie ohne Not gefällt hat. Hier hätten wir gerne einen möglichst gewaltigen, im Frühjahr evtl. reich blühenden (Zierobst wenn für Bienen und Vögel nutzbar) Baum, gerne auch mit Nüssen als Früchte oder auch ein reines Laubgehölz. Eine besondere Haselnuß-Sorte wäre aufgrund der Historie – der Stadtteil Heßler entspringt dem Haselnußbäumchen –  natürlich noch ein richtige I-Tüpfelchen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und schöne Grüße ins Münsterland,

Ein Kunde der Baumschule NewGarden

Unsere Antwort:

Sehr geehrter Kunde,

Die Echte Quitte - leckere Früchte, die vielfach verwendet werden können

Die Echte Quitte – leckere Früchte, die vielfach verwendet werden können

Ein sehr interessantes Fruchtschmuckgehölz ist die Quitte Cydonia oblonga. Die Echte Quitte bevorzugt einen geschützten Standort. Der Boden sollte gut durchlässig, nährstoffreich und nicht zu trocken sein. Die Früchte (Quitten) sind in Deutschland seit langer Zeit nicht mehr häufig anzutreffen, werden aber in letzter Zeit regelrecht „wiederentdeckt„.

Als großen prachtvollen Solitärbaum würde ich Ihnen die Walnuss (Juglans in verschiedenen Arten und Sorten) empfehlen. Juglans ist ausreichend frosthart, in der Jugend etwas empfindlich gegenüber Spätfrösten. Die Walnuss steht sehr früh im Saft, Schnittarbeiten sollten somit nur im Sommer oder Herbst durchgeführt werden (Schnittmaßnahmen im Spätwinter oder Frühling am Walnuss-Baum verursachen ein starkes Ausbluten des Baumes).

Viele Grüße,

Maria Ketteler-Droste
Vom Team der Baumschule NewGarden

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