Der sichere Transport von Blumen und Pflanzen

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

Sei es im Garten, auf dem Balkon oder im Wohnzimmer: Wo es blüht und duftet, macht das Leben viel mehr Freude. Doch was passiert mit den Pflanzen wenn man umziehen möchte? Oder wenn man die Hobby Zuchterfolge mit weiteren Blumenfreunden austauschen möchte? Dann sollten sich Botaniker frühzeitig und sorgfältig um die Art des Transports kümmern.

Das perfekte Timing

Ob der Transport zum Erfolg wird, hängt allerdings von der Pflanze selbst, vom Wetter und vom Paketdienst ab. Bevorzugt werden Pflanzen in Vegetationspausen versendet. Im Sommer sollten die heißen Tage vermieden werden, genauso wie im Winter die kalten Frosttage. Sind Zimmerpflanzen gerade erst verblüht und befinden sich Freilandpflanzen nicht im Wachstum, ist der richtige Zeitpunkt für den Transport. Das Fehlen von Licht, Luft und Sonne für ein paar Tage wird in dieser Phase gut erduldet.

Der Transport

Vor dem Transport der Pflanzen ist es wichtig, die Beförderungszeit bis zum Zielort zu bedenken. Falls die Blumen die Dauer des Transportes nicht nur durch vorheriges Bewässern überstehen, können Tonkegel Abhilfe schaffen, die in den Blumentopf gesteckt werden. Wird die Erde dann zu trocken, gibt der mit Wasser befüllte Tonkegel automatisch Wasser ab.

Das Schwierigste beim Verschicken von Pflanzen ist der Schutz gegen Beschädigungen. Das fängt schon mit dem aufrechten Transport an, weil beim waagerechten Liegen, die Erde aus dem Blumentopf fällt. Damit die Erde auch im Topf bleibt, wird der Topf in eine ausreichend große wasserdichte Plastiktüte, wie zum Beispiel ein Müllbeutel, gesteckt. Diese Plastiktüte wird über die Blume fest mit einem Gummi verschlossen.

Danach sollten die Blüten und Blätter vor Beschädigungen geschützt werden. Am besten gelingt der Transport mit einem großen Karton, der die Pflanze nicht einengt und sie gegen Einflüsse von außen schützt. Beim Umzug könnten zum Beispiel andere Gegenstände gegen die Blume stoßen – ein stabiler Karton verhindert, dass Blätter und Blüten so beschädigt werden. Optimales Verpackungsmaterial lässt sich auch direkt online bestellen.

Idealerweise sollten gerade größere Mengen Pflanzen und Blumen nicht mit einem Paketdienst verschickt werden, denn dabei sind die Risiken von Belastungen und Erschütterungen auf dem Transportweg besonders groß. Sobald nur eine kleine Pflanze verschickt werden soll, ist ein Paketdienst die gängigste Möglichkeit für den sicheren Versand. Auch bei sehr robusten Pflanzen, bei denen Erschütterungen nicht unbedingt direkt zu schäden führen, sind Paketdienste eine Möglichkeit, Pflanzen zu verschicken (bspw. werden unsere wurzelnackten Heckenpflanzen teilweise auch per Paketdienst versendet). Doch spätestens bei einem Umzug oder einer größeren Transportmenge ist die Spedition der sicherere Weg. Aber auch Kuriere, die eine Direktfahrt zwischen Absender und Empfänger durchführen, gehen mit den Pflanzen meist behutsamer um als ein normaler Paketdienst. Man sollte im Voraus bei der Beauftragung des Transports angeben, dass die Fracht besonders empfindlich ist, denn dann kann sich der Spediteur oder Kurier darauf einstellen. Aus genau diesen Gründen versenden wir unsere Pflanzen entweder mit unserem hauseigenen Fuhrpark oder mit einer Spedition, mit der wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, so dass wir sichergehen können, dass die unsere Pflanzen immer sicher und unbeschadet beim Kunden ankommen.

Selbst wenn die Beauftragung einer Spedition oder Kurier teurer ist als der eines Paketdienstes, wird die Freude des Empfängers die finanziellen Ausgaben wieder gutmachen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team der Baumschule NewGarden

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