Im Einklang mit der Natur: Schaffung von Mischkultur und Nutzung von Wildkräutern

Damit das Gemüse im Garten möglichst üppig wächst und reiche Ernte beschert, brauchen die Pflanzen bestimmte Nährstoffe und müssen vor Schädlingen geschützt werden. Um das zu erreichen braucht es keinen zusätzlichen Aufwand, sondern nur die richtigen Pflanzengemeinschaften.

Tiefwurzler und Flachwurzler

Während die eine Pflanze ihre Nährstoffe aus der höher gelegenen Ebene bezieht, ernährt sich die andere Pflanze von den tiefer gelegenen Wirkstoffen. So wird Platz im Beet gespart und beide Pflanzen erhalten ausreichend Wasser und Nährstoffe. Bei Wasser, Schnee und Hagel finden Gärtner auf shop.gartenhaus.de übrigens ein gemütliches Dach über dem Kopf, um nach dem Wolkenbruch trocken weiter zu gärtnern. Es gibt auch Mischformen, die sogenannten Herzwurzler. Der Liquidamber / Amberbaum ist ein farbenprächtiges  Beispiel für einen Herzwurzler:

Starkzehrer und Schwachzehrer

Starkzehrer wie Tomaten passen gut zu Schwachzehrern wie Basilikum. Durch die Unterschiedlichen Nährstoffansprüche kommen sich die beiden Pflanzen in ihrer Entwicklung nicht in die Quere und erhalten trotzdem alle nötigen Nährstoffe.

Schutz vor Krankheiten

Gute Pflanzenpartnerschaften können sich auch gegenseitig vor Schädlingen schützen und sogar den Geschmack verbessern. So fördern zum Beispiel Brennnesseln bei Obstbäumen und Sträuchern die allgemeine Gesundung und schützen gegen Blattläuse.

Wildkräuter im Garten

Nicht nur selbst angepflanzte Kräuter und Früchte sind zum Verzehr und zur Behandlung von Beschwerden geeignet, sondern auch zahlreiche Wildkräuter. Sie wachsen von allein, brauchen keine besondere Pflege, sind widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und leiden seltener an Schädlingsbefall.

Grüner Wildkräutersalat selbst gemacht

Für einen herzhaften Wildkräutersalat eignen sich neben Löwenzahn und Vogelmiere auch Gänseblümchen und Brennnesseln. Die Brennnesseln sollten mit Handschuhen geerntet und vor der Zubereitung kräftig in Wasser gebadet werden, um das unangenehme Brennen weitgehend zu verhindern. Vom Löwenzahn kann Blüte, Blatt und Wurzel verwendet werden. Vogelmiere ist an ihren kleinen, weißen Blüten gut zu erkennen.

Tee aus Wildkräutern und Früchten

Aus Brennnesseln, Holunderblüten und Lindenblüten lassen sich erfrischende, gesunde Tees zubereiten. Brennnesseln wirken entschlackend auf den Körper und werden am besten im Frühling geerntet. Gegen Erkältung hilft Lindenblütentee. Die Blüten werden Ende Mai, Anfang Juni geerntet. Tipp: Wer Hagebuttentee mag, sollte frisch geerntete Hagebutten mit Holunderbeeren kombinieren, die dem Hagebuttentee eine satte Farbe verleihen.

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