Waldzustandsbericht 2013 – Wie geht es dem deutschen Wald?

Liebe Hobbygärtner und Gartenfreunde,

welche Laub- und Nadelgehölze sind in den deutschen Wäldern am meisten verbreitet und wie geht es dem deutschen Waldbestand? Diesen Fragen widmet sich jedes Jahr der sog. Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, der am 10.3. der Öffentlichkeit präsentiert wurde und viele spannende Informationen bereithält.

Die gute Nachricht vorweg: Dem deutschen Wald geht es besser als in den Jahren zuvor. So haben die Schäden an den Bäumen abgenommen und im Großen und Ganzen erholen sich Eichen, Buchen und Fichten, wobei die Eichen noch die stärksten Schäden unter der am häufigsten vorkommenden Laub- und Nadelgehölze in deutschen Wäldern aufweisen.
Die häufigste Baumart in Deutschland ist nach dem Bericht ein Nadelgehölz, die Fichte (28%), gefolgt von der Kiefer (25%). Auf Platz drei folgt das erste Laubgehölz, die Buche (15%) und den vierten Platz nimmt mit 10% Anteil die Eiche ein. Insgesamt erstrecken sich auf rund einem Drittel Deutschlands Waldflächen mit einer Ausdehnung von insgesamt 11,1 Millionen Hektar.

Insgesamt hat der Wald in Deutschland viele Funktionen: Die Laub- und Nadelgehölze werden nicht nur wirtschaftlich durch die Forst- und Holzindustrie genutzt, sondern dienen auch als Erholungsgebiet für viele Menschen, Rückzugsbiet für die heimische Fauna und auch im Klimaschutz spielt der Wald eine große Rolle. Viele weitere Informationen zum aktuellen Waldzustand gibt es auch auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass es dem deutschen Wald wieder etwas besser geht, hoffen aber auch für die Zukunft auf eine stetige Verbesserung – denn was gibt es schöneres als einen wunderschönen Waldspaziergang?

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team der Baumschule NewGarden

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