Gartenarbeiten im Januar – ein Überblick

Liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner,

auch im Januar gibt es im Garten genug zu tun. Die wichtigsten Arbeiten haben wir hier zusammengefasst.

Wässerung von immergrünen Gartenpflanzen im Winter

Die Bewässerung beschäftigt den Gartenfreund auch im Januar. Wie bereits im November und Dezember gilt auch im Januar, dass besonders immergrüne Gehölze an frostfreien Tagen Wasser benötigen. Milde Perioden im Winter sollten daher zum Gießen der Gartenpflanzen (insbesondere Kirschlorbeer, Buxchsbaum und andere immerüne Blattgehölze) genutzt werden.

„Winterdienst“ bei Gartenpflanzen – vom Schnee befreien

Häufig setzen im Januar und auch Februar vermehrt in den flacheren Regionen Deutschlands starke Schneefälle ein. Besonders immergrüne Gartenpflanzen wirken dabei wie ein Schirm, der große Mengen Schnee auffängt. Unter der resultierenden Schneelast können immergrüne Gartenpflanzen auseinanderfallen, wobei besonders Taxus, Thuja und andere Zypressen betroffen sein können. Daher sollte man bei starken Schneefällen die Gartenpflanzen regelmäßig von der Schneelast befreien.
Neben den immergrünen Pflanzen gibt es auch Ziergehölze (zumeist Sommerblüher), die ein relativ brüchiges Holz besitzen. Diese Ziergehölze sollten ebenfalls regelmäßig von ihrer Schneelast befreit werden, damit sie unbeschadet den Winter überstehen.

Heckenpflanzen und Gartenhecken vor Streumitteln schützen

Gartenhecken liegen oftmals direkt entlang einer Straße. Im Rahmen des öffentlichen und privaten Winterdienstes werden die Straßen und Gehwege mit Streugut von Schnee und Eis befreit. Auch wenn reines Streusalz in den meisten Gegenden verboten ist, handelt es sich beim dem verwendeten Winter-Streugut um eine Mischung aus Sand und Salz, was für die Heckenpflanzen zum Problem werden kann. Ein kleiner Erdwall zum Schutz der Pflanzen ist empfehlenswert, um die Wurzeln vor dem Streugu zu schützen.

Baumarbeiten – Rückschnitt und fällen im Januar

Im Januar kann man an frostfreien Tagen einen Rückschnitt an Obst- oder Zierbäumen durchführen. Fallen die Temperaturen allerdings unter 0 Grad, sollte man auf den Rückschnitt verzichten, weil dann die Baum-Zellen an der Schnittstellen gefrieren und durch die Eisbildung platzen können. Diese „Wunden“ bieten für Keime und Krankheiten ein Einfallstor, so dass man sich hier auf frostfreie Tage beschränken sollte. Beim Rückschnitt sollte man ebenso auf das richtige Werkzeug achten, denn nur mit einer guten Astschere / Gartenschere werden die Schnitt sauber und verheilen problemlos.
Ebenso das Fällen von Bäumen kann im Januar erledigt werden. Laubgehölze, die ihr Laub jetzt abgeworfen haben, sind nur mit wenig Aufwand zu roden. Durch das fehlende Laub verhaken sich die Äste nicht mehr so schnell und gleichzeitig können fallende Äste oder Bäume weniger im Garten zerstören, weil die meisten Gartenpflanzen sich jetzt in der Ruhephase befinden.

Den Weihnachtsbaum noch für den Garten nutzen

Nach Weihnachten, spätestens aber nach Sylvester werden die meisten Weihnachtsbäume aus den Wohnzimmern verbannt. Diese einfach wegzuwerfen oder wegzugeben ist allerdings zu schade. Die Zweige vom Weihnachtsbaum eignen sich immer noch sehr gut als Isolationsschicht für diverse Gartenpflanzen. Mit den Zweigen können Sie bspw. empfindliche Rosen oder Stauden vor der Kälte schützen.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team der Baumschule NewGarden

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