Albizia und Himalaya-Zeder trocken – Tipps und Empfehlungen?

Ihre Frage:

Liebes New-Garden-Team,

die bestellten Gartenpflanzen haben wir erhalten und entsprechend der Pflanzanleitung eingepflanzt. Der Boden (Spreegrundstück) ist gut und die Bäume sind gut angewachsen.

Leider macht uns von Beginn an die Himalaja-Zeder ein wenig Probleme. Die Zeder wirkte von Anfang an etwas trocken und hat sich auch nach dem Einpflanzen nicht so richtig erholt, sondern die Nadeln wurden immer brauner und fielen ab.

Wir haben eine längere Zeit verstreichen lassen, in der Hoffnung, dass der Baum sich noch erholt. Nun brauchen wir Ihren Rat, denn immerhin war der Baum sehr teuer. Auch der Schlafbaum hat uns anfänglich Sorgen bereitet, denn er war anfangs auch relativ trocken, hat sich aber schnell erholt und ist nun schön angewachsen. Nur einige Äste sind immer noch etwas trocken.

Hier sind zwei Fotos (von der Zeder und vom Schlafbaum):

Beeinflusst das den Wuchs des Schlaf-Baumes (Albizia julibrissin) ? Er sollte unser schattenspendender Hauptbaum werden und daher ist ein voller Wuchs für uns sehr wichtig. Daher wären wir Ihnen für Tipps und Empfehlungen, ob sich die Himalaya-Zeder noch erholt und ob die Albizia eine schöne und schattenspendende Krone ausbilden wird?

Vielen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße,

Ein Kunde der Baumschule NewGarden

Unsere Antwort:

Sehr geehrter Kunde,

vermutlich handelt es sich bei den Problemen mit den beiden Bäumen um die Folgen des Umpflanzens. Da sich die Pflanzen nach dem Umpflanzen hauptsächlich mit der Ausbildung neuer Wurzeln (besonders Haarwurzeln die für die Wasseraufnahme verantwortlich sind) beschäftigen, kann das Blattwerk bzw. Nadelwerk  schon mal vernachlässigt werden. Der Schlafbaum (Albizia julibrissin) wird sich mit Sicherheit erholen und den vollen, dichten Kronenwuchs ausbilden.

Es wäre gut, wenn Sie den Boden mal überprüfen würden, ob dort die Bedingungen für die Zeder optimal sind, denn Himalaya-Zeder liebt ein nährstoffreiches mäßig trocken bis feuchtes  Substrat. Ebenso ist ein gut durchlässiger Boden wichtig, denn die Himalaya-Zeder mag keine Staunässe (wie fast keine Gartenpflanze).

Viele Grüße,

Maria Ketteler-Droste
Vom New Garden Team

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